In Moldawien im Juni 2019

•12/06/2019 • Kommentar verfassen

Das war dieses Mal eine Gruppenreise, ein sogenannter Missionsurlaub mit 6 Personen. Meine Absicht: Eine gute Mischung aus abenteuerlichen Urlaub mit evangelistischen Aktionen und Einsätzen in Gemeinden und christlichen Gruppen. Es war wirklich gelungen. Wir übernachteten in einem preisgünstigen Hotel – die Sache ging vom 2. bis zum 12. Juni.

  1. Zuerst kam eine Fahrt nach Soroca, der nördlichsten größeren Stadt Moldawiens am Nistru gelegen. Eine kulturträchtige Stadt: Stefan cel Mare, der berühmt Fürst von Moldau baute dort zur Verteidigung gegen Tartaren, Türken und Russen eine große Burg. Nach dem wir sie besichtigt hatten und auch einige interessante Dinge in der Stadt, waren wir in der dortigen Pfingstgemeinde eingeladen – ich hielt eine Predigt, einige Zeugnisse von uns kamen und zwei Lieder.
  2. Zwei Tage später gings zum größten Weinkeller der Welt in Milestii Mici, 30 km südlich von Chisinau. Sehr interessant – sehr gute Rebsorten sind dort eingekellert, Ausstellungs- und Verkaufsräume. Da wir schon zwei Jahre vorher tzusammen in Crikowa dem zweitgrößten (schöneren) Weinkeller waren fuhren wir nicht in den Keller runter. Teil 2 der Geschichte Moldawiens war die Betrachtung der 2000 Jahre alten Weinkultur bis heute – der bedeutendste Wirtschaftszweig des Landes.
  3. Am selben Tag besuchen wir noch Anatol mit Familie und Gemeinde, weiter südlich. Wir sind eingeladen, predigen, singen Gemeinschaft haben – super.
  4. Am nächsten Tag geht`s ab zum Nistru nach Vadu lui Voda. Dort machen wir, wie vereinbart eine Bootstour in zwei Gruppen für ca 1 Stunde. Wir fahren flussaufwärts bis zu den Villen der Politiker und Oligarchen am rechten Flussufer. Dort beten wir für verfahrene die politische Situation im Land, dass Gott eine Lösung schenkt. Was wir nicht ahnen, ist, dass am selben Nachmittag das Parlament zum wiederholten Mal tagt, um endlich eine Lösung für die Neuwahl zu finden. Wir trauen unseren Ohren nicht, als wir in Chisinau dann später hören, dass an diesem Tag der schlimmste Oligarch Phlahuduniek endlich abtritt und sich schließlich ins Ausland absetzt. Halleluja.
  5. Am Wochenende in Chisinau und in Durlesti, wo Marius und Ana mit ihrem Casa Emanuel sind, gibt es einiges zu tun. Ein Seminar über die Motivationsgaben am Samstag, am Sonntag das „Re-Union“- treffen im Rosen-park am See mit Gläubigen aus verschiedenen Denomination und eine Evangelisation in der Stadt, wo ich als Sprecher eingeladen bin. Schweren Herzen muss ich eine Bußbotschaft für die vielen nominellen Christen in der Stadt bringen.
  6. Montag ist Transnistrien, die autonome Abspaltung von Moldawien angesagt. Wir besichtigen zuerst die große Wehrburg hinter der Grenze in Bender, die auch von Stefan cel Mare anfangs gebaut wurde und von den Türken zur großen Festung ausgebaut wurde. Hier kommt ein weiterer Teil Geschichte des Landes, die ich jetzt gut einfügen kann. Danach besuchen wir Tiraspol, die lebendige Hauptstadt von Transnistrien. Hier wird alter Soviet- Kommunismus gespielt.
  7. Zurück in Chisinau machen wir uns am nächsten Tage auf den Heimweg nach Deutschaland. Hier noch einige Fotos über die Reise:  https://photos.app.goo.gl/36hNAgBTyT76QWMP9

Männerabend in Sigishoara

•18/05/2019 • Kommentar verfassen

Gestern hatten wir einen sehr schönen Männerabend, mit sehr verschiedenen Leuten, ein Veganer mit Rasterlocken, ein Fussballtrainer mit großem Maul, ein stiller Schotte, ein neubekeheter Amerikaner, ein Zigeuner, ein Pastor, ein Rentner, ein Ex-bibelschüler, der Wachdienst macht, Hans und Ich. Der Pastor hat Essen gekocht und uns dann einen Bibeltext zum Kauen gegeben. Es entwickelte sich ein sehr lebhaftes Gespräch, über Römer 8,15-17.

Vorher war ich an der Stadtmauer, bei einem der 10 Türme. Und habe dort das Haus von Eddi, dem Amerikaner gesucht, wo er ein Café machen will. Am Nachmittag habe ich ihn diesbezüglich beraten.

Hier Bericht mit Bilder:

Motivationsgaben Seminar in Sigishoara

•16/05/2019 • Kommentar verfassen

Um 18 Uhr war treffen in der Nazarener Gemeinde -13 Leute nahmen an dem Training teil. 1,5 Stunden Gabenlehre, 1 Std. Test mit Auswertung, 1,5 Stunden Anwendung, Erklärung, Lehre. Alles super gelaufen. Zu meiner Überraschung gab der Pastor mir auch noch ein gutes Honorar,

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In Waslu

•15/05/2019 • Kommentar verfassen

Waren heute in dem 500- Seelendorf Waslu, ca 20 km von Sigishoara entfernt. Dorin, ein rumänischer Sozialpädaoge hat uns eingeladen.

Er hat etwas Viehzeug, Gemüse, ein großes Kartoffelfeld und besitzt einen kleinen Berg in dem Ort.

Er betreut EINEN schwer erziehbaren Jugendlichen aus Deutschland. Im Hinterhaus versammelt sich eine kleine Gemeinde, die er leitet.

Im Zentrum des Ortes steht eine der vielen Kirchenburgen von Siebenbürgen. Die haben die deutschen „Sachsen“ im 13. Jahrhundert gebaut, um sich gegen die eindringenden Osmanen zu verteidigen. Eine Kirche, die zur Burg ausgebaut war, mit Schießscharten wo sie kochendes Pech und Wasser und andere Geschosse auf die Türken herniederprasseln liesen.
In den Kirchturm brachten die Bürger des Ortes, viele Würste, Speck, andere Lebendmittelvorräte und Wasser damit sie im Falle eines Angriffes in der Kirchenburg lange ausharren konnten.

Seminar Reformation 2.0 in Sigishoara

•14/05/2019 • Kommentar verfassen

Guten Abend, Zurück vom Seminar. Alles ist sehr gut gelaufen. Es waren ca 20 Leute da, aus drei verschiedenen Gemeinden und einige Leute gemeindelos.
Im ersten Teil habe ich über die postkonstantinische Kirche gesprochen, also die Gemeinde, wie wir sie alle kennen und habe aufgezeigt, dass nicht nur Erweckung nötig ist, sondern ein neue Reformation.
Dann habe ich aufgezeigt, wie das in kleinen Schritten umgesetzt werden kann.
Es war eine große Offenheit da und der Pastor, in dessen Gemeinde das Seminar war, hatte viele Fragen betreffs der Umsetzung aus seiner Situation heraus. Es war dann auch sehr praktisch.
Leider habe ich im Eifer des Geschehens total vergessen Fotos zu machen, da hat mir ein Helfer gefehlt. Hans hat eine großartige Übersetzung geleistet. 2,5 Stunden Seminar und eine halbe Stunde Pause dazwischen.

In Rauhtal, Roamdola

•14/05/2019 • Kommentar verfassen

Ein 5- 600 Jahre altes Dorf, vor der Wende nur von Siebenbürger Sachsen bewohnt, zu erkennen an den schönen Häusern.

Hans mit zwei seiner Töchter und  in ich besuchen dort Michael und seine Frau, die hier einen Bauernhof haben. (Es wohnen viele Aussteiger hier) die dt. Familie hat ein paar Pferde zum Ausreiten, ausserdem Schweine, Hühner und eine Kuh. Im Sommer kommen viele Camper hier her, auch aus Deutschland.

Hab mich da zwei Stunden mit dem 70 jährigen Amerikaner Eddi unterhalten, der in der Nachbarschaft wohnt. Ein ehemaliger Hippi, der 30 Jahre in Japan gelebt hat und vor drei Wochen durch Kontakte hier her zog und erst seit ein paar Monaten gläubig

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In Sigisoara, Rumänien, Mai 2019

•12/05/2019 • Kommentar verfassen

Hallo Leute, gut gelandet in Sibiu. Alles vorbereitet. Direkt am Flughafen treffe ich F., einen Studenten aus Sibiu, der mich zum richtigen Bus bringt und durch die Innenstadt führt, bis zum Bahnhof. Dort habe ich gerade den Zug nach Sigisoara genommen.

F. hört aufmerksam meinen Erklärungen über Gott, Jesus und Berufung zu und sagt, dass er wissbegierig ist. Ich gebe ihm hilfreiche Anweisungen, wie er Jesus nachfolgen kann und er ist begeistert darüber, dass er mich getroffen hat. Beide glauben wir, dass unser Zusammentreffen von Gott geführt war. Während der Unterhaltung durch die Stadt nehmen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im schnellen Schritt. Hier der Bildbericht:

https://www.facebook.com/groups/e.oikos/permalink/2264497400297571/

TAUBE e.V.

•02/05/2019 • Kommentar verfassen

Ich habe mein WordPress-Blog Laufschuhe tüchtig abgespeckt und alle zusätzlichen Feature gekündigt. Heißt, dass ich hinfort nur noch schreiben kann und keine Bilder und Videos mehr veröffentlichen kann.

Ich denke, es reicht, wenn meine aktuellen Berichte in Facebook mit Bilder erscheinen. Ich werde dafür zu meinen Berichten im Blog die entsprechenden Links für den FB Bericht angeben.

 

Hier der Direktlink zur Seite:  TAUBE e.V. Website

Richard

Und hier eines meiner Videos von Facebook

Rumänien, Vatra Dornei im August 2018

•15/08/2018 • Kommentar verfassen

Unsere Rundreise ging weiter, etwa 70 km der Bistritz flussaufwärts nach Vatra Dornei, einem Ort mit 15000 Einwohner im District Suceava. Es ist eine alte Kurstadt (Bad) mit vielen Touristen im Sommer. Hier lebten etliche Vorfahren von mir. In 5 Jahren Besuch waren wir mittlerweile schon in allen Gemeinden und wollten diesmal unabhängig arbeiten, d.h. selbst evangelisieren und mit selbstgemachten Flyern zu zwei Gesprächsabenden einladen. Am Ankunftstag wollte ich aber noch der Einladung folgen um in der Adventistengemeinde zu predigen.

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An zwei Tagen luden wir im Kurpark zum Gesprächskreis am Abend in der Villa Musetti ein. Es kamen jeweils vier Leute und ich sprach über Jüngerschaft und über Gemeinde. Wir waren zufrieden.

Einer der Teilnehmer, der Rumäniendeutsche Johann besuchte uns an zwei Tagen auch in unser Pension und kochte für uns und führte uns durch den Bergwald. Sehr schön.

Zu einem Tagesausflug nach Bistrita, dem Tor zu Transilvanien (eine alte Stadt der Siebenbürger Sachsen) reichte es auch noch. Wieder eine gute Zeit.

Rumänien, Farcasa im August 2018

•15/08/2018 • Kommentar verfassen

Wie in 5 Jahren vorher schon folgt auch in diesem Jahr unsere obligatorische Rumänientour durch zwei Regionen des Karpatenvorlandes, Neamts und Suceava. Landung in Tirgu Mures – Übernachtung diesmal in einer neuen Pension, Casa Design.

Am nächsten Tag weiter nach Farcasa, Pensiunea Orizont, umgeben von Bergen – wir fühlen uns wie zu Hause angekommen.

Am ersten Tag um die Mittagszeit besuchen wir Flaviu aus Bukarest (im Gruppenbild rechts), den ich aus Facebook kenne, er schaut oft meine Livevideos an, um ein wenig Deutsch aufzuschnappen. Er hat Urlaub und besucht seine Eltern hier, seine Mutter ist ein Siebenbürger Sächsin.

Nachmittags machen wir uns auf den Weg ins Camp, wir laufen schon mal los, an der ca. 300 Jahre alten Holzkirche vorbei, entlang am reißenden Gebirgsbach Farcasa. Mihai kommt nachgefahren und nimmt uns dann mit. Der viele Regen hat einen Teil des Weges weggewaschen, sodass sein Auto etwas Mühe hat.

Im Camp warteten einige Kinder und Jugendliche auf uns. Später kamen Marius und Anna, zwei ihrer Kinder und 4 Mädchen aus dem Casa Imanuel in Durlesti (Moldawien) nach. Noch war das ganze Gelände ziemlich naß, Trotzdem bleiben die meisten über Nacht hier, während wir wieder in unsere schöne Pension fuhren.

Auch am nächsten Tag war Camp angesagt, Rilona und ich sprachen zu den Jugendlichen und Kindern über das ungeteilte Herz in Jesus. Abends feierten wir den Geburtstag von Marius in der Pension.

Am dritten Tage verließen wir Farcasa, um nach Vatra Dornei zu fahren, kamen aber fünf Tage später wieder zurück und verbrachten noch zwei Tage mit Mihai, um ihn für seine Arbeit zu beraten.