Von Mara Mures nach Suceava im September 2019 Teil 2

•06/09/2019 • Kommentar verfassen

Heute fahren wir von Viseu de Sus (Oberwischau) mit der Wassertalbahn, einer alten Dampflokomotive durch das Tal der Wischau, bergauf. Das ist die letzte Dampflokstrecke in Europa.

https://www.facebook.com/groups/e.oikos/permalink/2472591789488130/

Von Mara Mures nach Suceava im September 2019 Teil 1

•05/09/2019 • Kommentar verfassen

In Cluj Napoca holt mich Hans am Freitag morgens am Hotel Beta, hinter dem Bahnhof ab. Wir fahren etwa 80 km nach Cepari, ein kleiner Ort im Nössnerland im Judetul Bistrita (Transilvanien).

Dort besuchen wir die orthodoxe Kirche des Ortes und dortigen Priester um Recherchen zu machen.

Die Kirche ist 640 Jahre alt, war katholisch, dann evangelisch und nach der Wende orthodox. Jetzt wird sie aufwendig restauriert.

https://www.facebook.com/groups/e.oikos/permalink/2470878556326120/

In der Slowakei in der zweiten Junihälfte 2019

•29/06/2019 • Kommentar verfassen

Mit Dieter aus Bochum und seinem schnellen BMW SUV unterwegs über Polen in die Slowakei und über Tschechien wieder zurück. Richtig abenteuerlich.
Wir fahren zuerst über Polen und bleiben zwei Nächte in Krakau, besichtigen die Innenstadt und natürlich den Warvel. Richtig gut.
Dann geht`s los, über die Hohe Tatra in die Slowakei, direkt nach Poprad (Deutschendorf), wo auch die Zipser gelebt haben und immer noch welche da sind.

Am ersten Tag besuchen wir das Turmcafé in dem George bedient, ein netter Slowake, der offen ist für Gott. Dann, am nächsten Tag fahren wir 30 km nach Käsmark, einer weiteren alten deutschen Stadt mit einer Burg. Am Samstag ist das das große jährliche Volksfest der Zipser Deutschen. Wir verbringen dort eine schöne Zeit, lernen nette Leute kennen.
Tags drauf in der Baptistengemeinde treffen wir Joseph einen 86- Jährigen, den ich schon im letzten Jahr getroffen hatte, der ein entfernter Verwandter von Georg aus Ungarn ist. Dazu kommt Paul, der uns dann zu sich nach Hause einlädt, er ist Jäger, es gibt tatsächlich einen Braten von einem Hirsch, den er in der Tatra erlegt hat, das ist super.
Am Montag wollen wir die Zipser Burg in der Nähe von Levoca besichtigen, schön, die Stadt und die ganze Burg, ein Stück Zipser Geschichte für uns, klasse.
Dann endlich, nachdem Jana und ihr Mann ihre Krankheit überstanden haben, werden wir eingeladen, die diakonische Arbeit in Velki Slavkov, einem Vorort von Poprad kennenzulernen. Zuerst besichtigen wir alles und gehen dann in einem echt slowakischen Restaurant essen. Am nächsten Tag sind wir wieder da im Zentrum und ich mache ein Seminar für die ca 15 Bewohner des Hauses  (Drogenleute, Alkis etc.) über die Motivationsgaben. Jana ist begeistert und am nächsten Tag darf ich noch ein Seminar nur für Mitarbeiter machen. Es geht dabei um Seelsorge, Persönlichkeitstypen und Aufarbeitung der Vergangenheit.

Auftrag erledigt, am nächsten Tag fahren wir wieder nach Hause, jetzt aber über Tschechien. Es war wirklich eine sehr gute Zeit, die ich zusammen mit Dieter genossen habe.

https://photos.app.goo.gl/kJG77MsiENVcfRo68

In Moldawien im Juni 2019

•12/06/2019 • Kommentar verfassen

Das war dieses Mal eine Gruppenreise, ein sogenannter Missionsurlaub mit 6 Personen. Meine Absicht: Eine gute Mischung aus abenteuerlichen Urlaub mit evangelistischen Aktionen und Einsätzen in Gemeinden und christlichen Gruppen. Es war wirklich gelungen. Wir übernachteten in einem preisgünstigen Hotel – die Sache ging vom 2. bis zum 12. Juni.

  1. Zuerst kam eine Fahrt nach Soroca, der nördlichsten größeren Stadt Moldawiens am Nistru gelegen. Eine kulturträchtige Stadt: Stefan cel Mare, der berühmt Fürst von Moldau baute dort zur Verteidigung gegen Tartaren, Türken und Russen eine große Burg. Nach dem wir sie besichtigt hatten und auch einige interessante Dinge in der Stadt, waren wir in der dortigen Pfingstgemeinde eingeladen – ich hielt eine Predigt, einige Zeugnisse von uns kamen und zwei Lieder.
  2. Zwei Tage später gings zum größten Weinkeller der Welt in Milestii Mici, 30 km südlich von Chisinau. Sehr interessant – sehr gute Rebsorten sind dort eingekellert, Ausstellungs- und Verkaufsräume. Da wir schon zwei Jahre vorher tzusammen in Crikowa dem zweitgrößten (schöneren) Weinkeller waren fuhren wir nicht in den Keller runter. Teil 2 der Geschichte Moldawiens war die Betrachtung der 2000 Jahre alten Weinkultur bis heute – der bedeutendste Wirtschaftszweig des Landes.
  3. Am selben Tag besuchen wir noch Anatol mit Familie und Gemeinde, weiter südlich. Wir sind eingeladen, predigen, singen Gemeinschaft haben – super.
  4. Am nächsten Tag geht`s ab zum Nistru nach Vadu lui Voda. Dort machen wir, wie vereinbart eine Bootstour in zwei Gruppen für ca 1 Stunde. Wir fahren flussaufwärts bis zu den Villen der Politiker und Oligarchen am rechten Flussufer. Dort beten wir für verfahrene die politische Situation im Land, dass Gott eine Lösung schenkt. Was wir nicht ahnen, ist, dass am selben Nachmittag das Parlament zum wiederholten Mal tagt, um endlich eine Lösung für die Neuwahl zu finden. Wir trauen unseren Ohren nicht, als wir in Chisinau dann später hören, dass an diesem Tag der schlimmste Oligarch Phlahuduniek endlich abtritt und sich schließlich ins Ausland absetzt. Halleluja.
  5. Am Wochenende in Chisinau und in Durlesti, wo Marius und Ana mit ihrem Casa Emanuel sind, gibt es einiges zu tun. Ein Seminar über die Motivationsgaben am Samstag, am Sonntag das „Re-Union“- treffen im Rosen-park am See mit Gläubigen aus verschiedenen Denomination und eine Evangelisation in der Stadt, wo ich als Sprecher eingeladen bin. Schweren Herzen muss ich eine Bußbotschaft für die vielen nominellen Christen in der Stadt bringen.
  6. Montag ist Transnistrien, die autonome Abspaltung von Moldawien angesagt. Wir besichtigen zuerst die große Wehrburg hinter der Grenze in Bender, die auch von Stefan cel Mare anfangs gebaut wurde und von den Türken zur großen Festung ausgebaut wurde. Hier kommt ein weiterer Teil Geschichte des Landes, die ich jetzt gut einfügen kann. Danach besuchen wir Tiraspol, die lebendige Hauptstadt von Transnistrien. Hier wird alter Soviet- Kommunismus gespielt.
  7. Zurück in Chisinau machen wir uns am nächsten Tage auf den Heimweg nach Deutschaland. Hier noch einige Fotos über die Reise:  https://photos.app.goo.gl/36hNAgBTyT76QWMP9

Männerabend in Sigishoara

•18/05/2019 • Kommentar verfassen

Gestern hatten wir einen sehr schönen Männerabend, mit sehr verschiedenen Leuten, ein Veganer mit Rasterlocken, ein Fussballtrainer mit großem Maul, ein stiller Schotte, ein neubekeheter Amerikaner, ein Zigeuner, ein Pastor, ein Rentner, ein Ex-bibelschüler, der Wachdienst macht, Hans und Ich. Der Pastor hat Essen gekocht und uns dann einen Bibeltext zum Kauen gegeben. Es entwickelte sich ein sehr lebhaftes Gespräch, über Römer 8,15-17.

Vorher war ich an der Stadtmauer, bei einem der 10 Türme. Und habe dort das Haus von Eddi, dem Amerikaner gesucht, wo er ein Café machen will. Am Nachmittag habe ich ihn diesbezüglich beraten.

Hier Bericht mit Bilder:

Motivationsgaben Seminar in Sigishoara

•16/05/2019 • Kommentar verfassen

Um 18 Uhr war treffen in der Nazarener Gemeinde -13 Leute nahmen an dem Training teil. 1,5 Stunden Gabenlehre, 1 Std. Test mit Auswertung, 1,5 Stunden Anwendung, Erklärung, Lehre. Alles super gelaufen. Zu meiner Überraschung gab der Pastor mir auch noch ein gutes Honorar,

https://www.facebook.com/groups/e.oikos/permalink/2271366589610652/

In Waslu

•15/05/2019 • Kommentar verfassen

Waren heute in dem 500- Seelendorf Waslu, ca 20 km von Sigishoara entfernt. Dorin, ein rumänischer Sozialpädaoge hat uns eingeladen.

Er hat etwas Viehzeug, Gemüse, ein großes Kartoffelfeld und besitzt einen kleinen Berg in dem Ort.

Er betreut EINEN schwer erziehbaren Jugendlichen aus Deutschland. Im Hinterhaus versammelt sich eine kleine Gemeinde, die er leitet.

Im Zentrum des Ortes steht eine der vielen Kirchenburgen von Siebenbürgen. Die haben die deutschen „Sachsen“ im 13. Jahrhundert gebaut, um sich gegen die eindringenden Osmanen zu verteidigen. Eine Kirche, die zur Burg ausgebaut war, mit Schießscharten wo sie kochendes Pech und Wasser und andere Geschosse auf die Türken herniederprasseln liesen.
In den Kirchturm brachten die Bürger des Ortes, viele Würste, Speck, andere Lebendmittelvorräte und Wasser damit sie im Falle eines Angriffes in der Kirchenburg lange ausharren konnten.