Ungarn, April 2010
Jetzt sitze ich immer noch in Ungarn fest. Eigentlch wäre ich schon am Montag um 13 Uhr in Dortmund gelandet, Rose hätte mich in Dortmund abgeholt und ich hätte jetzt schon den zweiten Bürotag wieder hinter mir. Doch es ist anders gekommen und meine Versuche, durch Notbusse, die über Serbien hier vorbeikommen, Anschluss zu finden haben nicht geklappt. Alle Möglichkeiten, die noch offen sind konzentrieren sich jetzt auf Freitag/Samstag.
Gott sei Dank hat mich Georg nach Ungarn/Janoshalma mitnehmen können und gewährt mir jetzt Gastfreundschaft. Zwei Mal hab ich wieder meinen Koffer gepackt und bin zur Raststätte gefahren, wo die Busse halten – vergebens. Immer wieder eine neue Begrüßung – hallo, schön, dass ich wieder bei euch bin. Die Zeit wird nicht langweilig, Gott hat in diesen Tagen stark in mein Herz gesprochen. Worüber, da könnte ich noch einen extra Artikel schreiben.
Ich habe Georg beim Schneiden von Druckerzeugnissen geholfen, und einen risen Berg Geschirr abgespült (Georgs Frau hat wunderbar für uns gekocht), und Gyula beim Rasenmähen moralisch unterstützt.
Dieser erzwungene Aufenthalt hat einen tieferen Sinn.